Schlaganfall: Gehirn in Gefahr

Ein Schlaganfall entsteht als Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung oder einer  Blutung im Gehirn. Nervenzellen erhalten in der Folge zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe und werden dauerhaft geschädigt bzw. zerstört. Schlaganfall ist die häufigste Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter.
Das Risiko für einen Schlaganfall steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an, etwa 50 % aller Schlaganfälle ereignen sich bei Menschen, die älter als 75 Jahre sind. Aber auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden. Schätzungen zufolge sind etwa 5 % aller Betroffenen jünger als 40 Jahre. 

 
Frauen sind im Schnitt älter als Männer, wenn sie einen Schlaganfall erleiden und haben häufiger mehrere Erkrankungen gleichzeitig. Frauen und Männer weisen unterschiedliche physiologische Merkmale und soziale Lebenslagen auf. Diese Unterschiede können einen einfluss auf den Verlauf nach Schlaganfall haben.

 

Warnsignale bei SchlaganfallDie häufigsten Warnsignale sind:

  • Lähmungserscheinungen (= Kraftlosigkeit)
     meist halbseitig an Gesicht, Arm, Bein 
  •  sowie Kraftminderung
    Taubheitsgefühl der gesamten Körperhälfte
     oder​ in Teilbereichen
  • Sprachstörungen Schwierigkeiten beim
    Sprechen und Verstehen
  • Sehstörungen halbseitiger Ausfall des
    Gesichtsfelds, Doppelbilder


 

Bei Auftreten auch nur eines dieser Anzeichen gilt es keine Zeit zu verlieren!

Rufen Sie sofort die Rettung - Tel. 144​ 

 

Die Wichtigkeit einer durchgehenden Versorgungskette bei Schlaganfall:

 
 
​​​​DI Harald Gaugg, Geschäftsführer des Gesundheitsfonds Steiermark

Allgemeine Informationen zum Projekt "integrierte Versorgung Schlaganfall" 

 
Univ.-Prof. Dr. Franz Fazekas, Vorstand der Universitätsklinik für Neurologie, Medizinische Universität Graz

 

Die Aufmerksamkeit von Angehörigen, BürgerInnen oder KollegInnen steht im Mittelpunkt

 
​​Mag.a Sylvia Groth, Vorsitzende des Fachbeirats für Frauengesundheit in der Gesundheitsplattform Steiermark, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrum Graz
 
Bilder: Gesundheitsfonds Steiermark; istock​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​